Leitung
- Regie: Julian Hetzel
- Choreographie: Michele Rizzo
- Performer: Julian Hetzel, Michele Rizzo
- Künstlerische Beratung: Olivier Provily
- Dramaturgie: Manolis Tsipos
- Sounddesign & Musik: Le Schnigg, Ryoji Ikeda, Alva Noto, Ben Frost
- Lichtdesign: Maika Knoblich
- Kostüm: Gertjan Franciscus
I’m Not Here Says The Void (DE)
Gastspiel
Eine Performance von Julian Hetzel in Kollaboration mit Michele Rizzo
Deutsche Erstaufführung
Da ist etwas unter dem Teppich, dort steht jemand hinter dem Vorhang, der Boden bebt, die Hände zittern. „I’m Not Here Says The Void“ ist ein düsteres poetisches Werk über Ängste, die aus den unheimlichen Leerstellen und den Zwischenräumen des Wahrnehmbaren entstehen.
Die Performance kombiniert Elemente aus Theater, Tanz, Bildhauerei und minimalistischer elektronischer Musik zu einem Trip durch unheimliche Nichtorte und dunkle Materie. In einer dystopischen Szenerie wird durch den Entzug von Handlungslogik das Abwesende und das Nichtexistente umso präsenter und begehrenswerter. Die Performance ist eine Einladung zur kollektiven Imagination, in der die Wirklichkeit eine reine Erfindung der Betrachter bleibt.
„I’m Not Here Says The Void“ entstand bei DasArts in Amsterdam als Abschlussprojekt von Julian Hetzel in Zusammenarbeit mit dem Choreographen Michele Rizzo.
Julian Hetzel studierte Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar und ist Absolvent von DasArts Amsterdam, einem Master-Programm für Theater und neue Formen der darstellenden Kunst. Er ist Musiker und Mitbegründer der Leipziger Electronica-Band Pentatones. Seine Arbeiten werden international produziert und präsentiert. U. a.: SPIELART Festival München, Theater der Welt Mannheim, Festival Theaterformen Hannover, SPRING Festival Utrecht, Frascati Amsterdam, Kaaitheater Brüssel, STUK Leuven, Lettisches Nationaltheater Riga, South East Dance Brighton, Espacios Revelados Buenos Aires, Quadriennale Prag.
Michele Rizzo studierte in Italien Architektur, Piano und Tanz und in Amsterdam Choreographie an der School for New Dance Development (SNDO) und anschließend bildende Kunst am Dirty Art Department (Sandberg Institute, Amsterdam). In seinen künstlerischen Arbeiten, die zwischen Musik, Tanz und bildender Kunst changieren, setzt er sich mit Fragen nach Selbstrepräsentation auseinander.
Eine Produktion von Ism & Heit, Koproduziert von DasArts und Frascati Amsterdam
„Eine hervorragende Performance, die an die traditionelle Verbindung zur bildenden Kunst anknüpft.“ kurier.at
„Hetzels Arbeit changiert zwischen verschiedenen Wahrnehmungsphänomenen und eröffnet eine ganze Reihe von Interpretationsansätzen.“ ECN Online Kultur Magazin
www.julianhetzel.schnigg.com

